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Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-ReviewsOksennus - Kolme Toista

Traitor - Knee-Deep In The Dead

traitor knee xxlLabel: Violent Creek Records

Spielzeit: 38:54 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

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VÖ-Datum: 27. April 2018

Auf ihrem dritten Longplayer „Knee-deep in the Dead“ hat das Balinger Thrash-Kommando Traitor sein Erfolgsrezept kaum verändert. Warum auch? Bereits die beiden Vorgänger waren gutklassige Alben, die ihren Teil beisteuerten, den 80ger-Jahre Thrash fit fürs neue Jahrtausend zu machen. Messerscharfe Riffs treffen auf eingängige Songstrukturen, die – immer wieder mit Gangshouts angereichert – richtig Spaß machen. Um seine Vorbilder macht das Quartett keinen Hehl, auch 2018 lautet die Marschrichtung Teutonic Steele! Als Orientierungshilfe würde ich Kreator in ihrer „Terrible Cetainty“-„Extreme Aggression“-Phase nennen, wobei zusätzlich hin und wieder die sträflich unterbewerteten Darkness ihre Würdigung finden.

Dass Traitor nicht von der ersten bis zur letzten Minute durchballern, steigert den Wiedererkennungswert. Mittempo-Songs und klassische Thrash-Solos sorgen für die nötige Abwechslung. „Mad Dictator“ ist der perfekte Opener, als Anspieltipp würde ich trotzdem „Nuke em all“ nennen. Ein Mal gehört, bekommt ihr den Song nicht aus dem Kopf, garantiert: „ Nuke em all. Hail to the King. Nuke em all. He's got Balls of Steele“. Nice. Bleibt zum Schluss nur eine Frage: Wann hat Ed Repka eigentlich das letzte wirklich gute Cover gezeichnet?

Torben Jablonksi

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. MAD DICTATOR
2. PREDATOR (SKINNED ALIVE)
3. NUKE ÉM ALL
4. EBOLA
5. PIECES OF PALE
6. DEMONIC POSSESSION
7. AT THE GATES OF HELL (INTRO)
8. KNEE-DEEP IN THE DEAD
9. XENOMORPH feat. GUS DRAX (Suicidal Angels)
10. CRUCIFIXION
11. BLITZKRIEG BOB (Bonustrack, Ramones Cover)

Gravestone - Sickening

Gravestone SickeningxxlLabel: Raw Skull Recordz

Spielzeit: 33:39 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Was für ein Gitarrensound! Da tauchen die Jungspunde von Gravestone aus dem Nichts auf und servieren auf ihrem Debüt „Sickening“ eine der besten OSDM-Platten der jüngeren Vergangenheit. Zehn Songs, die dir dermaßen einen Tritt in den zarten Hintern verpassen, dass es eine wahre Wonne ist. Klassischer schwedischer Death Metal eben, der sich zumeist im Uptempo bewegt, und doch nie vergisst im richtigen Moment das Tempo nochmals anzuziehen oder herauszunehmen. Bis auf eine Ausnahme überschreitet kein Song die Vier-Minuten-Grenze.

Wenn Gravestone morbide Melodien einsetzen, wie in „By the knife“ oder „In the Valley of Coffins“, kommt definitiv Frühes-Neunziger-Jahre-Feeling auf. Herausheben möchte ich nicht nur die musikalische Klasse der bei Raw Skull Records unter Vertrag stehenden Band, sondern insbesondere die Growls von Penki Samuelsson, der ebenfalls bei Entrails für den Gesang zuständig ist. Brutal und trotzdem verständlich. Schade, dass die Schweden nur sieben neue Songs im Gepäck haben, denn drei Lieder dieser LP wurden bereits auf ihrer ersten EP veröffentlicht.

Torben Jablonksi

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Tombthrasher 03:13
2. Fucking Your Corpse in Hell 03:25
3. Murderous Intentions 03:54
4. Behead the Bastard 02:02
5. In the Valley of Coffins 03:28
6. Rotten Kill 04:48
7. Necromaniac 02:23
8. Unholy Mess 03:26
9. Rest in Piss 03:06
10. By the Knife 03:54

Oksennus - Kolme Toista

Oksennus  Kolme toistaLabel: Nuclear War Now

Spielzeit: 39:00 min.

Genre: Avantgarde Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Schon ein Blick auf das Cover - drei Möhren, aus denen Blitze kommen und so gezeichnet wurde, als hätte es meine kleine Nichte erschaffen (Quatsch, die malt viel besser...) - lässt ganz stark vermuten, dass es hier kein Tralala von der Mainstream-Stange gibt. Und wenn man dann noch erfährt, dass die Band aus Finnland kommt, ist eh nichts mehr unmöglich! "Kolme toista" besteht eigentlich aus einem einzigen Song, der aus mir nicht ersichtlichen Gründen aber in drei gleichlange Teile (genau 13 Minuten!) gesplittet wurde, die (selbstverständlich!!) alle denselben Titel ("Toinen") tragen. Verwirrt? Na dann freut Euch mal auf die Musik! Die hat sich zwar als Basis den Death Metal auserkoren, spielt diesen aber auf eine wilde und abgefahrene Weise, die man nur als "progressiv", oder vielmehr "avantgardistisch" bezeichnen kann. Ein Schreibknecht-Kollege hat den Sound der Finnen vor einiger Zeit mal (sinngemäß!) so beschrieben: "Ein abgestürztes Free-Jazz-Raumschiff, das von Death Metal-Kriegern erobert wurde." Geiler kann man es kaum erklären und ich muss gestehen, dass mich diese Platte völlig überfordert und ich es echt nicht geschafft habe, mir das Teil an einem Stück anzuhören. "Kolme toista" wird definitiv seine Liebhaber finden - ich befinde mich allerdings nicht darunter. Ist mir echt zu chaotisch und konfus (und wahrscheinlich einfach zu anspruchsvoll!). Sorry Leute!

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

Toista
Toista
Toista

Usurpress - Interregnum

usurpress 2018xxlLabel: Agonia Records

Spielzeit: 39:07 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Ah, Usurpress. Deren vorherige Veröffentlichung, 'The Regal Tribe' (ich unterdrücke gerade krampfhaft eine weitere Ikea-Anspielung) von 2016, hatte ich dazumal auf dem Seziertisch und für ziemlich gut befunden. Aber lest selbst und kommt anschließend wieder zurück, um an dieser Stelle weiter zu schmökern.

Das vor knapp zwei Monaten erschienene 'Interregnum' stellt Album Nummer vier der Kapelle aus Upsalla dar und weist - wie der Vorgänger - knapp 40 Minuten Spielzeit auf. Wie auf 'The Regal Tribe' präsentiert man hier eine Mixtur verschiedenster Stile, wobei die Band auf dem neuen Output meines Erachtens nach den Bogen teilweise ziemlich überspannt und man schlicht den Eindruck hat, als habe man zu viele Köche auf die eine Köchin losgelassen; es erfordert wahrlich unzählige Durchläufe, um ein halbwegs stimmiges Bild dieses Machwerks zu erhalten (was unter anderem der Grund ist, weshalb diese Rezension derart spät erscheint... und ja, es tut mir leid, aber mit den gewohnten acht bis zehn Hördurchläufen hätte ich diese Scheibe nicht ansatzweise erfassen können).
Ich schreibe es ja sehr ungern, aber ich bin entweder zu blöd für diese Scheibe oder aber trotz all der verschiedenartigen Musik, die ich seit jeher rezipiere, ganz einfach nicht der passende Reviewer; jedenfalls ist mir das Ganze doch leider eine Spur zu außerirdisch. Ist das nun Metal? Ist das Gothic Rock? Ist das Free Jazz? Oder was? Ich würde mich ja nicht einmal beschweren, wenn die Mucke einen gemeinsamen Nenner hätte, aber das hat sie nun eben kaum...

Da das Dargebrachte mich streckenweise dann doch an dieser oder jener Stelle anzusprechen vermag, gebe ich eine salomonische M-Wertung mit einem halben Daumen, zumal ich die Band nach wie vor sehr sympathisch finde. Ich muss allerdings kapitulieren und gebe offen zu, dass ich das Album nicht scheiße finde, ich es aber auch nicht verstehe.

Rippenspieß

XXL WertungL

Tracklisting:

01. A Place In The Pantheon
02. Interregnum
03. In Books Without Pages
04. Late In The 11th Hour
05. Ships Of Black Glass (I: Shards, II: Black Echo)
06. The Iron Gates Will Melt
07. The Vagrant Harlot

Varathron - Patriarchs of Evil

Varathron  Patriarchs of evilLabel: Agonia Records

Spielzeit: 47:06 min.

Genre: Griechen-Black Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: 27. April 2018

Dreißig Jahre sind sie nun schon unterwegs, die legendären Varathron und bringen pünktlich zum Jubiläum einen neuen Longplayer auf den Markt, was ich als langjähriger Wegbegleiter der Band natürlich sehr begrüße! Was ich noch geiler finde: Das neue Album ist ein absoluter Kracher geworden! Das ist Black Metal mit der typischen "Griechenland-Note", wie man ihn besser kaum zelebrieren kann! Die Kollegen haben ja schon so manche Großtat bzw. Klassiker auf dem Kerbholz, aber mit "Patriarchs of evil" setzen sie nochmal Maßstäbe! Diese unvergleichliche Mischung aus Epik, Melodie und okkult aufgeladenem Black Metal wird hier gar meisterhaft umgesetzt. Brutalität und Melodie so miteinander zu verbinden, dass sie eine homogene Einheit eingehen und eine beeindruckende Atmosphäre erschaffen, ist eine große Kunst, die nicht wirklich viele Bands beherrschen, warum dies gerade in Griechenland so vielen Formationen auf hervorragende Weise gelingt, kann ich nicht erklären - nur genießen. Aber zurück zu Varathro! Sie haben es wunderbar geschafft, den Spirit ihrer Frühwerke zu konservieren, sich aber dennoch ganz dezent weiterzuentwickeln, ohne dabei ihren Sound derart zu verändern, wie es zum Beispiel bei ihren Landsmännern von Rotting Christ der Fall ist. Zumeist im Midtempo-Bereich beheimatet, spielen die Musiker ihre ganze Erfahrung aus und kreieren wunderbare Momente zwischen Bosheit und Schönheit über denen stets ein mystisch aufgeladener Hauch liegt. Die Platte ist von Vorne bis Hinten großartig und wer auch nur ansatzweise ein Freund des "Hellas-Black Metals" ist, darf an diesem Werk nicht vorbeigehen!

Christian Hemmer

XXL WertungXXL

Tracklist:

1. Tenebrous
2. Into the Absurd
3. Luciferian Mystical Awakening
4. Saturnian Sect
5. Remnants of the Dark Testament
6. Hellwitch (Witches Gathering)
7. Orgasmic Nightmares of the Arch Desecrator
8. Ouroboros Dweller (The Dweller of Barathrum)

Pungent Stench - Smut Kingdom

pungent stench coverxxlLabel: Dissonance Productions

Spielzeit: 47:12 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Auch wenn ich zugeben muss, dass ich nach dem "Mondo Bizzare"-Album mit dem Werk der Ösi-Sickos nicht mehr ganz so viel anfangen konnte wie mit ihren grandiosen Frühwerken, habe ich mich doch gefreut, als bekannt wurde, dass es ein neues Album der Herren geben würde. Wobei die Songs schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben, wurden sie doch bereits 2007 erschaffen, hatten aber bislang keine Lust, sich veröffentlichen zu lassen... Nun steht das Werk, welches eigentlich der Nachfolger von "Ampeauty" hätte werden sollen endlich mit ein wenig Verspätung (was sind schon 11 Jahre?) in den Regalen und ich denke, dass alle, die die spätere Phase der Österreicher so richtig dufte fanden, schwer begeistert sein dürften - mir persönlich gefällt das Teil leider nicht ganz so doll. Dabei fängt der Spaß eigentlich ziemlich geil an, denn der Opener "Aztic Holiday" ist ein richtig guter Death'n'Roll Knaller, der sofort im Ohr hängen bleibt. Voll "Groovy Baby" das Teil. Doch so soll es leider nicht weiter gehen. Das hat mitnichten etwas mit fehlender Qualität zu tun, die Kollegen wussten schon immer hervorragend mit ihren Instrumenten umzugehen, nein die musikalische Marschrichtung ist einfach nicht die meine. Denn "Smut kingdom" ist unglaublich abwechslungsreich ausgefallen, neben Death'n'Roll-Stücken gibt es auch Old School Death Metal Zutaten, viele Spielereien und auch ganz verrücktes Zeug (wie zum Beispiel bei den Songs "Brute" oder "Bombshell") Das ist natürlich typisch Pungent Stench, einen feuchten Furz darauf zu geben, was die Erwartungshaltung der Hörer angeht (was ihnen auch hoch anzurechnen ist!), aber es ist einfach nicht meine Baustelle. Das ist für mich zu durcheinander, ohne einen gewissen "Roten Faden" und bei vielen Songs finde ich darüber hinaus einfach keinen richtigen Zugang. Wie gesagt, für Freunde der "späteren" Pungent Stench sicherlich ein fetter Leckerbissen - ich steh' da einfach mehr auf "Been caught buttering" und die "For God your soul..." Scheibe. Trotzdem solltet Ihr die Platte unbedingt antesten, hier spielt der persönliche Geschmack einfach eine sehr große Rolle!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Aztec Holiday
2. Persona Non Grata
3. Devil's Work
4. Brute
5. King Of Smut
6. Suicide Bombshell
7. Opus Dei
8. I Require Death Sentence
9. Me Gonzo
10. Planet Of The Dead

Judaswiege - Ashes Of The Heretic (MC)

JudaswiegexxlLabel: Godz Ov War

Spielzeit: 21:10 min.

Genre: Black Speed Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Mit Judaswiege (benannt nach einem fröhlichen mittelalterlichen Folterinstrument!) hat sich das polnische Qualitätslabel Godz Ov War eine ganz feine Kapelle an Land gezogen. Ursprünglich bereits im letzten Jahr (allerdings nur in einer limitierten Stückzahl von 100 Exemplaren!) erschienen, kommt die Debüt-EP der spanischen Formation nun noch mal in Kassettenform (und natürlich digital!) zu Ehren. Und die knapp zwanzig Minuten haben es echt in sich! Hier wird ein mitreissender kleiner Bastard aus Black, Death und (vor allem) Speed Metal präsentiert, der ordentlich Schmackes hat und sofort begeistert. Eine verdammt coole und treibende Mischung, die natürlich schön räudig und dreckig eingeprügelt wurde und somit einen ganz eigenen Charme versprüht. Zumeist rasend schnell kloppt sich das Duo durch seine Songs und Sänger "Dis" schreit (oder vielmehr "bellt"!) wie ein Bekloppter durch die Gegend - Herrlich! Die EP macht extrem viel Spaß und man kann nur hoffen, dass die beiden Spanier am Ball bleiben und uns zeitnah mit weiteren Glanztaten erfreuen werden. Solange bleibt uns "Ashes of the heretic" und die Repeat-Taste!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. In the Name of Terror (Intro) 00:56
2. The Inquisition 04:03
3. The Heretic 04:22
4. The Executioner 03:42
5. Judaswiege 03:33
6. The Mass Grave 04:14
7. The Purificator Fire (Outro) 00:20

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