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Napalm Death - Coded Smears And More Uncommon Slurs

napalm death 2018xxlLabel: Century Media Records

Spielzeit: 46:19 + 46:11 min.

Genre: Grind

Info: Facebook

Album kaufen: sm-metal-shop

VÖ-Datum: bereits erschienen

Solche Zusammenstellungen von raren Tracks finde ich ja grundsätzlich saugut, denn wer kann schon bei so Bands wie z.B. Napalm Death sämtliche EPs, Splits oder gerade auch Japan-Editionen sein Eigen nennen? (Obwohl die Engländer gegenüber Kapellen wie Sabbat oder Nunslaughter total harmlos sind...) Auf der vorliegenden Doppel-CD ballern uns die Kollegen 31 Songs um die Ohren, welche die meisten von uns wahrscheinlich noch nie gehört haben. Da finden sich zahlreiche Japan-Bonus-Tracks, Songs von Splits mit den Melvins oder Converge, Coverversionen von Gepopel, Gauze, Despair und anderen. Besonders selten dürften die Beiträge von der Decibel Magazine Flexi und ihr nur digital erschienener Song "Earthwire" sein, den die Band zugunsten der Opfer des furchtbaren Erdbebens in Nepal 2015 veröffentlicht hatte. Eine wirklich schöne Zusammenstellung, welche allerdings auf den Zeitraum von 2004 bis heute beschränkt. (Sonst wäre das auch wahrscheinlich 'ne Vierfach-CD geworden.) Was mich erstaunt, aber deutlich für die Qualität des Liedguts spricht: Obwohl das Ganze ja eine lose Zusammenstellung der verschiedensten Songs ist, wirkt es erstaunlich homogen - nicht schlecht! Auf jeden Fall knallen die beiden CDs von Anfang an und bestätigen einmal mehr die Ausnahmestellung der Band, die so wirklich schlechtes Zeug scheinbar gar nicht schreiben kann. (Vielleicht haben sie es aber auch nie versucht, höhö...) Eine wahrlich gelungene Compilation, die uns die Wartezeit auf den nächsten Longplayer geschmackvoll versüßt!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Disc 1

1. Standardization 02:46
2. Oh so Pseudo 02:36
3. It Failed to Explode 03:38
4. Losers 04:22
5. Call That an Option? 03:03
6. Caste as Waste 03:06
7. We Hunt in Packs 03:49
8. Oxygen of Duplicity 03:30
9. Paracide (Gepøpel cover) 01:39
10. Critical Gluttonous Mass 02:26
11. Aim Without An Aim 03:05
12. An Extract (Strip It Clean) 03:12
13. Phonetics for the Stupefied 03:29
14. Suppressed Hunger 03:09
15. To Go off and Things (Cardiacs Cover) 02:29
46:19
Disc 2

1. Clouds of Cancer / Victims of Ignorance 02:06
2. What Is Past Is Prologue 02:57
3. Like Piss to a Sting 01:31
4. Where the Barren Is Fertile 02:22
5. Crash the Pose (Gauze cover) 01:33
6. Earthwire 02:55
7. Will by Mouth 01:25
8. Everything in Mono 02:48
9. Omnipresent Knife in Your Back 05:15
10. Lifeline (Sacrilege cover) 03:18
11. Youth Offender 02:07
12. No Impediment to Triumph (Bhopal) 03:02
13. Legacy Was Yesterday 02:15
14. Outconditioned (Despair cover) 02:25
15. Atheist Runt 06:07
16. Weltschmerz (Extended Apocalyptic Version) 04:05

Nigredo: Flesh Torn - Spirit Pierced

nigredoxxlLabel: Transcending Obscurity Records

Spielzeit: 41:50 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 15. April 2018

Im Jahr Fünf ihres Bestehens präsentieren uns die Griechen von Nigredo nun ihr Debüt-Album. (dem vorangegangen ist 2015 die EP "Fascets of Death") Wer nun aus der Kombination "Griechenland" und "Black Metal" auf einen ganz bestimmten Sound hofft, den muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen, denn den typischen "Hellas-BM" gibt es hier nicht zu hören. Trotzdem lohnt es sich, der Platte eine Chance zu geben! Sie zündet sicherlich nicht beim ersten Durchlauf, sondern lässt erst nach und nach ihre Feinheiten zum Vorschein kommen. Der hier gespielte Black Metal ist definitiv keine Stangenware, sondern eine sehr düstere und facettenreiche Angelegenheit. Die Songs sind wütend und aggressiv, ohne sich aber in purer Raserei zu verlieren. Ihre Struktur ist beileibe nicht gradlinig, sondert überrascht immer wieder durch geschicktes Wechseln der Geschwindigkeit, teilweise gar rockigen Parts und extrem viel Power. Dabei wird nie die Basis - nämlich garstiger Black Metal - vergessen, was das Ganze zu einer echt runden Sache macht. Schönes Teil, hier lohnt es sich, etwas Zeit zu investieren!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Ten Repellent Antiforces 05:09
2. Necrolatry 04:16
3. Choronzon Possession 05:44
4. Mental Glimpses At Cosmic Horrors 05:08
5. Saturnian Death Cult 04:23
6. Sons Of Worthlessness 05:34
7. Towards The Monolith 04:56
8. Raging Tides Of Time 06:40

Disembowel - Plagues and Ancient Rites

DisembowelxxlLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 34:37 min.

Genre: Death Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Ein besonders glückliches Händchen haben die Chilenen bei der Wahl ihres Namens schon mal nicht bewiesen, denn Disembowel ist in der Welt des extremen Metals ja nicht wirklich selten. Nun gut, das ist ja eher schädlich für die Band, hat aber keinen Einfluss auf die Musik. Hier präsentiert man uns (typisch Südamerikanisch!!) uralten, räudigen Death Metal, der von der Entwicklung der letzten 25 Jahre nichts mitbekommen hat - das finde ich dufte! Hier wird derbe geknüppelt ohne Rücksicht auf Verluste und man orientiert sich hörbar an den Frühphasen solcher Bands wie Morbid Angel. An die Qualität dieser Formationen kommen die Chilenen natürlich nicht heran, aber das dürfte ja auch niemand erwarten. Trotzdem findet sich an dieser Stelle der wunde Punkt bei Disembowel, denn die Qualität der Songs ist leider nur so halbgar. Man kann sich die Platte gut anhören (ein-, vielleicht zweimal...) und dann hat man sie auch schon wieder vergessen. Ich bin ganz bestimmt niemand, der ein Problem damit hat, wenn die Musik einer Band nicht innovativ ist, oder in die Reihe "Ach, das hat man ja schon tausende Male gehört" gestellt werden kann, aber hier wird dem Hörer wirklich zu wenig geboten, um sich auch nur latent im Hirn festzufressen. Mir tut das irgendwie immer ein wenig leid, denn auch die Kollegen aus Santiago haben sicherlich viel Herzblut in ihr Debüt gesteckt, aber leider ist das Ergebnis nicht sonderlich begeisternd. Schade.

Christian Hemmer

XXL WertungM

Tracklist:

1. INTRO - INNSMOUTH INVOCATION
2. LORD OF SHADOWS
3. IA! IA! NYARLATHOTEP!
4. THE PACT WITH THE SECT OF THE SEA
5. LOS ANTIGUOS ERRAN... LOS ANTIGUOS
6. PLAGUES OF THE ANCIENT RITES
7. THE ANCIENT CULT OF CTHULU
8. EN EL ABISMO
9. ANTRA GNOMORUM

Massive Assault – Mortar

Massive AssaultxxlLabel: FDA Records

Spielzeit: 34:53 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Ich will ganz ehrlich sein, es ängstigt mich, dass im Bereich Schweden-Death die Menge und der Standard der Veröffentlichungen mittlerweile so hoch sind, dass mich eine wirklich gute Veröffentlichung wie diese, nicht so richtig hinter dem Ofen hervor holt.
Die vier Jungs aus Hoogeveen geben sich nämlich alle Mühe, um hier mit einem frischenden Mix aus Schwedentod mit ein wenig Bolt Throweresken-Anleihen und einer zarten Priese D-Beat von sich reden zu machen. Das Problem allein ist, dass mir aus dem Stehgreif vier bis fünf aktuelle Bands einfallen, die ich lieber hören würde, wenn es um Schwedischen Death Metal geht. Dabei kann man Massive Assault keine wirklichen Vorwürfe machen. Geile Songs, fetter Sound, knackiges Gesamtpaket, aber leider in einer Zeit platziert, in der das Momentum der Szene so stark ist, dass das nicht mehr reicht, um oben mit zu stinken.
Deprimierend wie das klingen mag, ich bin mir sicher das „Mortar“ seine Fans finden wird, und nicht jeder kann alles kennen und manch einer ist vielleicht noch nicht so mit Schwedentod überladen wie ich. Die Band hat es sich auf jeden Fall verdient, angehört zu werden und es hat mal Zeiten gegeben, da wäre dieses Album wirklich eingeschlagen.

Kai B.

XXL WertungL

Tracklist:

1. World Funeral 03:53
2. Cause / Effect 04:07
3. Suffer in Terror 04:09
4. Extinction 01:59
5. Original Sin 04:05
6. Empty Shell 03:30
7. Anger Overdrive 03:49
8. Frozen Hell 04:45
9. Deranged Humanity 04:36

Ziggurat - Ritual Miasma

zigguratxxlLabel: Blood Harvest

Spielzeit: 20:24 min.

Genre: Angeschwärzter Death Metal

Info: Facebook

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VÖ-Datum: bereits erschienen

Schön, mal wieder eine ganz neue Band aus dem fernen Israel zu hören, von dort kommt ja nicht ganz so viel Metal zu uns herüber. Die 2014 gegründete Formation Ziggurat" trifft mit ihrer Debüt-EP bei mir von Beginn an voll ins Schwarze! Wunderbarer Death Metal mit einer deutlichen Black Metal Schlagseite knallt dem Hörer entgegen, dass diesem Hören und Sehen vergeht. Unheimlich kraftvoll und treibend ballert man gut zwanzig Minuten lang aus allen Rohren und zwar mit dem Fuß ordentlich auf dem Gaspedal klebend. Hier stimmt alles: Die Songs sind hervorragend und schon jetzt eigenständig genug, um aus der Masse herauszustechen, der Gesang ist intensiv und ordentlich böse und der ausgezeichnete Sound setzt dem Ganzen noch das Sahnehäubchen auf! Man bedauert es total, dass nach so kurzer Zeit der Spaß schon wieder vorbei ist... Da heißt es, schnell nochmal hören! Dazu gesellt sich noch ein gelungenes Coverartwork, was will man mehr? Das Teil wurde übrigens bereits im Oktober 2017 als Kassette bei Caligari Records (extrem geiles Label, bringt meines Wissens nur Kassetten heraus und haben einen ausgezeichneten Riecher für Qualität!!!) veröffentlicht, die Schweden von Blood Harvest schieben nun CD und LP hinterher - Danke dafür! Ein absolut geiles Debüt, von Euch möchte ich so schnell wie möglich ein komplettes Album hören!!!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

Side A
1. Ritual Miasma 01:32
2. Summoning the Giant Serpent 04:54
3. Blind Faith 03:59
Side B
4. דיבוק 05:06
5. Death Rites Transendence 04:53

Hammr - Unholy destruction

hammr unholy destructionxxlLabel: Hells Headbangers

Spielzeit: 31:07 min.

Genre: Black/Speed/Punk

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Zwei Dinge gibt es, die mich bei dieser Platte wundern: Erstens: Warum hat man sich vor knapp drei Jahren von Schizoid Hammer in Hammr umbenannt? Klingt der alte Name doch viel cooler! (Aber wahrscheinlich war Hammr gerade im Angebot, wegen dem fehlenden "e"?) Der zweite Punkt ist: Warum zur Hölle leitet Protagonist und Alleinherrscher J. Hammer (hier ist das fehlende "e" wieder!!) seine Debüt-Platte mit einem todlangweiligen, viel zu langen (fast drei Minuten!) Intro ein, das dann musikalisch auch so gar nicht zum folgenden Gemetzel passt? Fragen über Fragen... Am besten, man startet "Unholy destruction" erst mit Song zwei, dann ist die Welt schon wieder in Ordnung. Ab diesem Zeitpunkt knallt uns nämlich eine herrlich rotzige Mischung aus Proto-Black Metal, Speed Metal und Punk entgegen, die ordentlich Spaß macht. Räudig, dreckig und zu Null Prozent innovativ - so ist's fein! Freunde ähnlich positionierter Tanzkapellen wie Midnight , Toxic Holocaust oder auch Sabbat kommen hier voll auf ihre Kosten. Eine nette halbe Stunde Krach aus Cleveland, die zu 100% zur Label-Philosophie von Hells Headbangers passt.

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Intro 02:52
2. Satanic Raid 03:28
3. Under Black Command 02:57
4. Eternal Prey 03:03
5. Desecrator 02:15
6. Sadistic Poison 02:25
7. Death Reign 03:18
8. Unholy Destruction 02:06
9. Demonic Rites 02:53
10. Into the Pentagram 02:51
11. Final Sacrifice 02:59

Into Coffin - The Majestic Supremacy Of Cosmic Chaos

intocoffin coverxxlLabel: Terror From Hell Records

Spielzeit: 28:36 min.

Genre: Doom/Death Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Titel, Artwork, Songlänge, man weiß gleich, dass hier kein funny Goregrind gezockt wird. „Majestic Supremacy of Cosmic Chaos“ walzt und tobt sich in zwei Songs auf knapp 30 Minuten wie Lava aus den Boxen. Pechschwarz, abgrundtief böse, sphärisch und abstoßend. Definitiv eine Scheibe, bei der es gewollt ist, dass man sich unwohl fühlt.
Trotz der schmalen Spielzeit nimmt sich die EP Zeit, und so dauert es ganze zwei Minuten, bevor der Opener „Crawling in Chaos“ in Fahrt kommt und noch einmal zwei weitere, bevor der Drummer das erste mal das Gaspedal findet. Danach wechselt der Song zwischen chaotischer Raserei und schleifenden Doompassagen. Besonders hervor zu heben sind die göttlich diabolischen Riffs. Gerade zum Ende des ersten Songs habe ich eine regelrechte Gänsehaut bekommen.
Der zweite Song „The evanescence creature from nebular dust“ legt gleich von Anfang an den Gang ein, folgt im Grunde aber dem selben Rezept, wie der deutlich stärkere Opener. Die Produktion ist zwar immer noch dumpf und sumpfig, aber wesentlich zugänglicher als bei vielen anderen Vertretern dieser Spielart.
Insgesamt ist „Majestic Supremacy of Cosmic Chaos“ ein beängstigend starkes Werk, sollte in jedem Fall unter Kopfhörern und ohne Ablenkung gehört werden. 28 Minuten und 36 Sekunden, die es in sich haben.

Kai B.

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Crawling In Chaos
2. The Evanescence Creature From Nebula's Dust

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