.

logo-twitterNEU Kopie

Google-PlusNEU Kopie

logo-facebook Kopie1

Aktuelle Seite: StartseiteTonträger-Reviews

Abigor - Höllenzwang (Chronicles of Perdition)

Abigor  HllenzwangxxlLabel: Avantgarde Music

Spielzeit: 36:02 min.

Genre: Black Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Wow, ein solches Album hätte ich von den Österreichern von Abigor jetzt echt nicht erwartet. Das ist ja nicht nur ein, sondern gleich zwei (oder gar drei!!) Schritte zurück zu den Wurzeln der Band. Wütender, garstiger und zutiefst satanischer Black Metal schallt uns auf "Höllenzwang" entgegen, dass es eine wahre Wonne ist. Das freut mich ganz besonders, denn ich bin zwar ein glühender Fan der alten Werke ("Verwüstung", "Orkblut" oder auch "Nachthymnen"), konnte aber mit den letzten Veröffentlichungen immer weniger anfangen. Mal schauen, ob dies nur eine Art "Experiment" ist, oder man sich von nun an wieder vermehrt dieser "Back to the roots" Gesinnung zuwendet - das wird die Zukunft bringen... Aber trotz aller Rückbesinnung darf man kein "Verwüstung" 2.0 erwarten, das wäre für die Kollegen auch zu einfach gewesen. "Höllenzwang" steht definitiv für sich ganz allein und ist keine billige Kopie alter Werke. Trotzdem ist das Teil der Hammer, herrlich brutal und auf positive Weise "primitiv". Damit meine ich, dass man sich auf das Wesentliche konzentriert und keine Experimente oder irgendwelche genrefremden Elemente einbaut. Es wird eine packende und verdammt bösartige Atmosphäre erschaffen, die einem kalte Schauer über den Rücken laufen lässt und die Songs bewegen sich ohne Ausnahme auf einem ordentlich hohem Niveau, was man von Abigor allerdings auch erwarten darf. Das Album ist für mich eine echt große Überraschung, aber eine durch und durch positive. So darf man im Hause Abigor gerne weitermachen!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. All Hail Darkness and Evil 04:02 
2. Sword of Silence 04:47 
3. Black Death Sathanas (Our Lord's Arrival) 02:58 
4. The Cold Breath of Satan 04:06 
5. None Before Him 03:49 
6. Olden Days 04:12 
7. Hymn to the Flaming Void 03:34 
8. Christ's Descent Into Hell 04:35 
9. Ancient Fog of Evil 03:59 

Anialator - Rise to Supremacy

anialatorxxlLabel: Xtreem Music

Spielzeit: 19:10 min.

Genre: Thrash Metal

Info: Facebook

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Hui, die Amis von Anialator steigen aber sofort mit viel Schmackes und ordentlich Wut im Bauch in ihre EP "Rise to supremacy" ein. Wer bei dem Namen hellhörig wird und denkt, "Mensch, die kenn ich doch irgendwoher?", der darf sich definitiv "Maniac der Woche" nennen, denn wer deren Geschichte kennt, muss schon seit vielen Jahren extrem tief im Thrash-Underground stecken. Denn die Formation aus Texas existierte nur von 1986 bis 1989 und hat damals zwei Demos und ebenso viele EPs eingeprügelt. Dann war Schluss und erst 2015 haben sich Gitarrist Roland Torres und Bassist Alex Dominguez mit drei klatschneuen Mitstreitern zusammengetan, um wieder lecker Krach zu machen. Und das war eine verdammt gute Idee, denn ihr erstes musikalisches Lebenszeichen seit fast 30 Jahren ist so richtig geil geworden: Ausgesprochen wütender und intensiver Thrash Metal knallt uns entgegen, der den Spagat zwischen Old-School-Geballer und Moderne erstaunlich gut zustande bringt. Der Sound ist tiptop und wahrscheinlich die größte Reminiszenz an moderne Zeiten. Knapp zwanzig Minuten cooler Stoff, der mir gut gefällt: Schön aggro, technisch versiert und mit der nötigen Spielfreude versehen (und vor allem nicht zu modern!!!).

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Embrace the Chaos 03:43
2. All Systems Down 02:58
3. Rise Again 04:48
4. Thick Skinned 04:09
5. Black 03:28

Grave Spirit - The beast unburdened by flesh (7")

grave spiritxxlLabel: Iron Bonehead

Spielzeit: 09:10 min.

Genre: Death/Black Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Soundcloud

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: bereits erschienen

Hier haben wir das erste Lebenszeichen einer noch recht frischen Band aus den USA vor uns, mit "The beast unburdened by flesh" gibt das Trio Grave Spirit seinen Einstand. Die beteiligten Musiker sind allesamt keineswegs grün hinter den Ohren, so haben sie bereits in verschiedenen anderen Bands (Draghkar, Death Fortress, Jaws of Hades...) ihr Unwesen getrieben (bzw. tun dies dort immer noch!). Da verwundert es nicht wirklich, dass die beiden Songs auf dear vorliegenden 7" ohne Zweifel Hand und Fuß haben. Geboten wird ein sehr räudiger Bastard aus Black und Death Metal, wobei die Grenzen zwischen den Genres ausgesprochen gekonnt aufgesprengt wurden. Schön dreckig und mit einer durchaus als "okkult" zu bezeichneten Atmosphäre versehen wird der Hörer knapp zehn Minuten lang gut unterhalten. Ok, der Sound ist natürlich nicht der allerbeste, für diese Art der Musik und der Tatsache geschuldet, dass es sich ja um ein Demo handelt, ist das aber völlig in Ordnung. Gut gemachtes Teil, mal schauen, was uns da in Zukunft noch erwarten mag!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

A: ABSORBING ESSENCE FROM UNDERNEATH
B: THE BEAST UNBURDENED BY FLESH

Buio - Eternal Alchemy

Buio  Eternal alchemyxxlLabel: Eigenproduktion

Spielzeit: 34:52 min.

Genre: Black Metal

Info: /

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 23. Februar 2018

Ich weiss, MP3s sind pfui und voll untrue, aber welcher Black Metal Fan hier keine Ausnahme macht, dem ist echt nicht zu helfen. Denn was die wohl aus Berlin stammende Formation Buio hier abliefert, ist absolut hervorragende Kost! Informationen gibt es über die Band keine, es existiert im Netz lediglich ein knapper Eintrag im Metal-Archive und ihre Bandcamp-Seite. Das genügt aber auch schon, denn was zählt, ist die Musik und die überzeugt auf ganzer Linie! Man präsentiert uns klassischen, nordischen Black Metal, der zwar einen coolen Retro-Charme ausstrahlt, aber definitiv kein 08/15-Rotz von der Stange ist. Die Band versteht es ganz ausgezeichnet, ihre Songs abwechslungsreich und spannend zu inszenieren, die Geschwindigkeit wird ausgesprochen gekonnt variiert und die Atmosphäre ist sowohl dunkel, als auch aggressiv. Der Gesang ist kehlig und rau, passt also wunderbar zu den Songs und unterstützt diese sehr gut. Die Produktion ist für 'ne erste Demo-Produktion erstaunlich (aber erfreulich!) gut ausgefallen, auch hier gibt es nix zu meckern. Wenn man sich jetzt noch vor Augen führt, dass man dieses wirklich gelungene Album (über eine halbe Stunde Spielzeit ist ja schliesslich auch nicht zu verachten!) theoretisch für lau aus dem Netz ziehen kann (macht das aber nicht, ein paar lumpige Euros hat man ja wohl immer übrig!!!), dann ist das schon eine verdammt geile Angelegenheit! Ich würde mich freuen, in naher Zukunft "Eternal Alchemy" in irgendeiner Weise auch als CD oder MC bekommen zu können und hoffe sehr von dieser Kapelle nicht das letzte Mal gehört zu haben! Ein mehr als beachtlicher Einstieg in die Black Metal Gemeinde!

Christian Hemmer

XXL WertungXL 1

Tracklist:

1. Last Shining Star 04:53
2. Abbraccio le tenebre 05:54
3. Swallow the Sun 05:48
4. Raping Planet Earth 02:46
5. Poisoned Winds 05:38
6. Eternal Alchemy 09:53

Infernal Legion - Under The Cloven Hoof

Infernal LegionxxlLabel: Moribund Records

Spielzeit: 34:39 min.

Genre: Blackend Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 23. Februar 2018

Sieben Jahre nach "The spear of Longinus" kommen die Amis von Infernal Legion endlich mit einem neuen Album an den Start. Selbst wenn man die Band bislang nicht kannte - ein Blick auf Name, Cover und Label dürfte genügen, um ruckzuck zu wissen, wo hier die Ziege läuft: Genau, es gibt derben, angeschwärzten Death Metal auf die Glocke! Großartig verändert haben sich die Kollegen nicht, warum auch? Die Musik bewegt sich zumeist im Midtempo-Bereich mit einigen Ausbrüchen in Richtung wilde Klopperei. Sehr schön sind die Growls von Sänger Josh, die kommen echt von ganz weit unten und erinnern gerne an eine gepflegte Kotzerei, ein paar Bröckchen dürften beim Einsingen der Platte sicherlich geflogen sein! (Vorsicht bei Live-Konzerten! Lieber nicht in die erste Reihe stellen!!) Insgesamt eine sehr ordentliche Geschichte, wunderbar dreckig und räudig, lecker satanisch angehaucht und mit einer Handvoll entsprechenden Film-Samples garniert. Irgendwie volle Kanne Klischee, aber so wollen wir es ja auch haben, oder? Innovation sucht man hier natürlich vergeblich, aber wer hätte dies auch erwartet? Ich fühle mich jedenfalls ausgezeichnet unterhalten!

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. Invocation 1 (1:02)
2. Under A Massacre Moon (5:39)
3. MountainOf HumanSacrifice (5:02)
4. In Hell We Reign (4:54)
5. Invocation 2 (1:03)
6. Ordained And Enslaved (6:34)
7. Under The Cloven Hoof (4:20)
8. Invocation 3 (0:24)
9. At The Gates Of Blasphemy (5:40)
(BOLD indicates Premiere & Push tracks!)

Night in Gales - The Last Sunsets

night in gales 2017xxlLabel: Apostasy Records

Spielzeit: 39:51 min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Youtube

Album kaufen: Bandcamp

VÖ-Datum: 23. Februar 2018

Melodeath? Leck mich en de Täsch! Kapellen wie Dark Tranquility und At The Gates eroberten Mitte der Neunziger des letzten Jahrhunderts mit ihren Killeralben unter anderem mein Herz im Sturm. Und auch das Debütalbum 'Towards the Twilight' der nordrheinwestfälischen, 1995 ins Leben gerufenen Formation Night In Gales, welches 1997 nach der EP 'Sylphlike' erschien, war ein wahrlich extrafettes Brett und lief in meinem Kinderzimmer derzeit in Dauerrotation. Ach ja, zu Beginn kam der melodische Death Metal brandgefährlich und in gefühlter Lichtgeschwindigkeit daher. In den Folgejahren verwässerte diese Musikrichtung mitunter leider spürbar und wurde beinahe handzahm; zudem näherte sich der Metalcore - entstanden aus dem Edgecore der Mitneunziger - diesem Genre an und löste in wenigen Jahren den Effekt aus, dass Melodeath und Metalcore quasi synonym waren und insbesondere in der Extrem-Metal-Szene reichlich verpönt waren.

Mit den beiden Nachfolgern von 'Towards...' lieferten Night In Gales brauchbares, aber nicht zwingend notwendiges Material ab; daher verlor ich, wie viele Zeitgenossen, den Bock auf die Band, welcher erst wieder aufkam, als 2011 das Album 'Five Scars' erschien, bei dem die Band sich meines Erachtens wieder stärker auf die guten alten Trademarks berief. Dies führen sie auf dem kürzlich via Apostasy Records erschienenen 'The Last Sunsets' fort, wobei nicht nur auf die eigenen Trademarks wertgelegt wird, denn die Songs atmen sehr viel At-The-Gates-Vibe zu 'Terminal Spirit Desease'-Zeiten, was wohl auch am reengagierten Sänger Christian Müller liegen mag, der sich gesanglich derart furios in Szene zu setzen weiß und die ein Dutzend darstellenden Lieder gekonnt und mit einer Menge Wut darbietet, dass es ein echtes Fest ist. Die Liste der Gastmusiker (Mark Grewe, Christian Mertens und Martin Matzak) hält sich in Grenzen, Dan Swäno hat das Album sehr ordentlich gemischt und gemastert. Hier wurde verdammt viel richtig gemacht.
Fazit: Geile Scheibe. Kaufen!

Rippenspieß

XXL WertungXL 1

Tracklist:

The Last Sunsets
Dark Millenium
The Mortal Soul
The Passing
Architects Of Tyranny
The Abyss
The Spears Within
Circle Of Degeneration
Kingdome Of The Lost
Cessation
In Pain, In Silence
Dust And Form

Johansson & Speckmann - From The Mouth of Madness

johansson und speckmann 2018xxlLabel: Soulseller Records

Spielzeit: 31:32 Min.

Genre: Death Metal

Info: Facebook

Hörprobe: Soundcloud

Album kaufen: Shop

VÖ-Datum: 30. März 2018

Da hauen die beiden Death Metal Recken schon ihren vierten gemeinsamen Longplayer raus und obwohl ich ein sehr großer Fan von beiden Musikern bin, muss ich feststellen, dass ich von "From the mouth of madness" etwas enttäuscht bin. Klar, ist der von ihnen präsentierte Death Metal kein Rohrkrepierer, dennoch bin ich normalerweise weitaus besseres Material von den Burschen gewohnt. Die neun Songs wirken irgendwie uninspiriert und ein wenig lustlos. Da finden sich keine wirklichen Höhepunkte, keiner der Songs bleibt länger im Gedächtnis hängen. Ich weiß, das ist hier Meckern auf hohem Niveau, denn es gibt so manche Band, die für solche Songs ihre Oma verkaufen würde - aber wie schon gesagt, von derart versierten und erfahrenen Musikern hätte ich doch mehr erwartet! Naja, anhören kann man sich das Album natürlich trotzdem und wenn ich nicht wüsste, von wem die Mucke kommt (was natürlich schwierig wäre, denn Pauls rauchiges Organ ist wie immer unverkennbar!), wäre ich wahrscheinlich auch gnädiger. Ist vielleicht ein bisschen unfair, aber Rogga und Paul werden es schon überleben. Beim nächsten Mal wird's wahrscheinlich wieder besser, auch Legenden dürfen mal 'nen schwachen Moment haben...

Christian Hemmer

XXL WertungL

Tracklist:

1. The Demons Night
2. Is This Just Virtual?
3. Remove The Creep
4. Condemned
5. Why Fear
6. Heal The Strain
7. The Heathen Of The Night
8. The Fallen Angel
9. Kill And Kill

Seite 8 von 213

Unterkategorien

XXL-Tipp

XXL Tipp Necrophobicxxl

Das hörst Du Dir an:

Traitor - Knee-Deep In The Dead

traitor knee xxl

Gravestone - Sickening

Gravestone Sickeningxxl

Oksennus - Kolme Toista

Oksennus  Kolme toista

Varathron - Patriarchs of Evil

Varathron  Patriarchs of evil

Usurpress - Interregnum

usurpress 2018xxl

Pungent Stench - Smut Kingdom

pungent stench coverxxl

Judaswiege - Ashes of the Heretic

Judaswiegexxl

Nihil Invocation + Funerary Temple - Occultic longing for the essence

Nihil Invocation  Funerary Templexxl

Stillborn - Crave for Killing

Stillborn  Crave for killingxxl

Kingdom - Putrescent Remains Of The Dead Ground

Kingdom  Putrescentxxl

Twitching Tongues - Gaining...

Twitching Tonguesxxl

Preceptor - Dogmatismo

Preceptorxxl

Day of Execution - Inevitable End

day of executionxxl

Crematory – Oblivion

creamtory 2018

Killing Addiction - Omega Factor

Killing Addiction

Morbid Evils – Deceases

morbid evils 2017xxl

Wir suchen Verstärkung!

xxl rock shirt neu bild 2

Da gehst Du hin:

psoa 2018 aprilxxl

 uada tour 2018xxl

DWEF Primordial tour 2018xxl

rotten soud tourxxl

marduk tourxxl

Ne Obliviscaris EU 2018 xxl

carnal forge tourxxl

aborted tour 2018xxl

hypo tour 2018xxl

Zum Seitenanfang